Wer darf sich Ernährungsberater nennen?

Materialien eines Ernährungsberaters
Drei Ausbildungskataloge Ernährungsberater

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Es gibt zahlreiche Ausbildungsinstitute im Bereich Ernährungsberater Ausbildung. Wir helfen dir beim Vergleichen der Ausbilder. Erhalte hier einfach und bequem Infos von den beliebtesten Anbietern und verschaffe dir so einen Überblick.

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Bei dieser Frage handelt es sich um ein eher heikleres Thema. Beantworten lässt sich die Frage nämlich ganz schnell und einfach.

JEDER darf sich Ernährungsberater nennen!

Warum ist das so?

Sicherlich stellt sich der ein oder andere Leser nun die Frage, weshalb sich denn einfach jeder Ernährungsberater nennen darf. Das ist zunächst eine gute Frage, da man ja eigentlich davon ausgeht, dass eine mindestens eine Ausbildung als Voraussetzung für diesen Titel absolviert werden muss. Leider ist es jedoch in Deutschland so, dass die Berufsbezeichnung Ernährungsberater nicht staatlich geregelt und auch nicht gesetzlich geschützt ist. In Deutschland zählt nur der Fachabschluss als Diätassistent zu den staatlich anerkannten Ausbildungen.

Die Zusammenarbeit mit Krankenkassen

Die Ausbildung zum Ernährungsberater ist häufig mit nicht wenigen Kosten verbunden. Da es gesetzlich keine Vorgaben gibt, können die Preise zwischen den unterschiedlichen Anbietern jedoch stark variieren. Wenn du dich also für einen Anbieter entscheidest, solltest du immer im Hinterkopf behalten, dass es unzählige Anbieter gibt, welche dich mit sehr günstigen Angeboten locken wollen. Im Endeffekt solltest du jedoch nicht direkt beim günstigsten Angebot zuschlagen, sondern nach der nötigen Qualität suchen. Auch Krankenkassen bezuschussen die Kosten einer Ernährungsberater Ausbildung – jedoch nur dann, wenn du einen anerkannten Berufs- oder Studienabschluss im Bereich Ernährung und eine Zusatzqualifikation nachweisen kannst.

Was heißt das für mich als Kunde einer Ernährungsberatung?

Wenn du dich dafür interessierst, eine Ernährungsberatung zu besuchen und Hilfe suchst, solltest du dich ganz genau und ganz gezielt informieren. Vermutlich ist es sogar sinnvoll gemeinsam mit deiner Krankenkasse zu kooperieren, sofern du ein gesundheitliches Anliegen hast und nicht einfach nur so beispielsweise deine Ernährung umstellen möchtest. Diese werden dich dann sicherlich gut beraten können und dir auch jemanden qualitativ hochwertigen empfehlen können. Möglicherweise übernehmen sie sogar die Kosten dafür.
Alternativ kannst du dich natürlich auch selbständig informieren und dir Referenzen und Qualifikationen vorlegen lassen oder heraussuchen. Insbesondere dann, wenn du im Internet suchst, sollte ein guter Ernährungsberater solche Dokumente für dich zugänglich bereitgestellt haben.
Wichtig ist zu guter Letzt noch die Angebote zu vergleichen und nicht direkt beim Erstbesten zuzuschlagen.

Was heißt das für mich als Ausbildungsanwärter?

Du bist an der Ausbildung zum Ernährungsberater interessiert, bist jetzt aber verunsichert, welchen Anbietern du vertrauen kannst? Auch du solltest die auf dem Mark herrschenden Anbieter vergleichen. Du kannst dich ebenfalls an Referenzen und Qualifikationen orientieren. Eine weitere Möglichkeit bietet dir auch die Agentur für Arbeit oder deine Krankenkasse, welche du ebenso um Rat fragen kannst. Diese werden dir mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtigen Anlaufstellen nennen können, sodass du auf der sicheren Seite stehst und nach deiner Ausbildung auch ein anerkannter Ernährungsberater bist.

Fazit – alles nochmals auf den Punkt gebracht

Zusammenfassend sollte nochmals gesagt werden, dass sich jeder Ernährungsberater nennen darf, da dieser berufliche Begriff in Deutschland nicht geschützt ist. Zudem solltest du, unabhängig ob Kunde oder Ausbildungsanwärter die folgenden Schritte beachten:

3-Schritt-Theorie